Schulung: Einfache Sprache im Betrieb

Blended Learning Schulung: Einfache Sprache im Betrieb. 6. und 17. November 2020 in Berlin; dazwischen Online-Phase. Teilnahme kostenlos [Info][PDF]

In der Schulung lernen die Teilnehmer das Handwerkszeug der einfachen Sprache für die Kommunikation im Betrieb kennen. Mit Hilfe von einfacher Sprache und Piktogrammen gestalten sie Texte, die gerne gelesen und schnell verstanden werden. Am ersten Präsenztag beschäftigen sie sich mit der Theorie. In der Online-Phase können sie selber aktiv werden. Am letzten Präsenztag werden sie ihre Ergebnisse vorstellen und diskutieren. Während der online-Phase können sie an einem Expert*innen-Online-Workshop zum Thema Barrierefreiheit teilnehmen. Die Schulung gehört zum Projekt „eVideoTransfer2“ und wird vom BMBF gefördert. Die Teilnahme ist kostenlos.
Ort: TUECHTIG, Oudenarder Straße 16 in 13347 Berlin
Zeit: 6. und 17. November 2020 jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr, in der Zeit dazwischen (9. bis 16. November 2020) findet die Online-Phase statt. Anmeldeschluss: 28. Oktober 2020.

Quellen zur Meldung: Info von Internetseite (Abruf 24.9.2020); Bild von Mohamed Hassan auf Pixabay

>>> Blended Learning Schulung

Barrierefreie Kommunikation auf Internetseiten mit Lücken

Besserer Durchblick dank Leichter Sprache. Artikel von Uwe Roth in der Fachzeitschrift DEMO 14.9.2020 [Artikel]

Der 23. September ist ein großer Tag für die Barrierefreiheit. Von diesem Tag an müssen Internetseiten von Kommunen (Städte, Gemeinde und Landkreise) für Menschen mit einer Beeinträchtigung zugänglich sein. Leider haben viele Verwaltungen nicht an Menschen mit Lernschwierigkeiten gedacht. Darauf verweist der Journalist Uwe Roth in einem Beitrag für die Fachzeitschrift DEMO. Er erinnert darin die Betreiber kommunaler Webseiten, dass Informationen in Leichter Sprache auf einer einzigen Seite viel zu wenig für barrierefreie Kommunikation sind. Doch mehr als eine Seite in Leichter Sprache schreibt der Gesetzgeber nicht vor, bedauert er. Roth ist Mitglied in unserem Beraterteam und stellt fest: 5 Prozent Inhalt in Leichter Sprache und der Rest in schwerer Sprache sind keine Inklusion, sondern das Gegenteil von Inklusion. Auf Rollstuhlfahrer übertragen, heißt das: Es gibt eine Rampe ins Rathaus, aber von dort keine Aufzüge in die übrigen Stockwerke. Roth fordert, dass zumindest Internetseiten mit sozialen und Bildungsthemen in Einfacher Sprache sein sollen.

Quellen zur Meldung: Text von Uwe Roth 20.9.2020; Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

>>>  Artikel von Uwe Roth