Einstieg in die Einfache Sprache: Kompakt-WebSeminar

Einstieg in die „Einfache Sprache“ für Kommunen. Kompakt-WebSeminar am 27.4.2021 von 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr. Dozentin: Inga Schiffler. Agentur für Kommunikation (bizkom): andersneu [Info]

20,8 Millionen der Deutschen zwischen 18 und 64 haben Schwierigkeiten, Texte über dem Niveau A1-A2 zu verstehen. Zu diesem Ergebnis kommt die LEO-Studie von 2018. Wie auch diese Leserschaft ansprechen? Vor dieser Herausforderung stehen Behörden und öffentliche Einrichtungen, aber auch Unternehmen und Organisationen.
Doch wie gelingt das? Was genau macht Sprache einfach? Wie mache ich Lust auf einen Text? Und was sollte ich besser vermeiden?
Das 4-Stunden-Kompakt-WebSeminar gibt die Antworten auf diese und weitere Fragen. Sie erarbeiten in praktischen Übungen Ihren eigenen Weg zur „Einfachen Sprache“. Mithilfe von authentischen Textbeispielen üben Sie sich selbst in den Kniffen der sprachlichen Vereinfachung. 

Quellen zur Meldung: Text von Inga Schiffler (3.3.2021) und Info auf der Webseite (Abruf 4.3.2021); Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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Barrierefreie Kommunikation auf Internetseiten mit Lücken

Besserer Durchblick dank Leichter Sprache. Artikel von Uwe Roth in der Fachzeitschrift DEMO 14.9.2020 [Artikel]

Der 23. September ist ein großer Tag für die Barrierefreiheit. Von diesem Tag an müssen Internetseiten von Kommunen (Städte, Gemeinde und Landkreise) für Menschen mit einer Beeinträchtigung zugänglich sein. Leider haben viele Verwaltungen nicht an Menschen mit Lernschwierigkeiten gedacht. Darauf verweist der Journalist Uwe Roth in einem Beitrag für die Fachzeitschrift DEMO. Er erinnert darin die Betreiber kommunaler Webseiten, dass Informationen in Leichter Sprache auf einer einzigen Seite viel zu wenig für barrierefreie Kommunikation sind. Doch mehr als eine Seite in Leichter Sprache schreibt der Gesetzgeber nicht vor, bedauert er. Roth ist Mitglied in unserem Beraterteam und stellt fest: 5 Prozent Inhalt in Leichter Sprache und der Rest in schwerer Sprache sind keine Inklusion, sondern das Gegenteil von Inklusion. Auf Rollstuhlfahrer übertragen, heißt das: Es gibt eine Rampe ins Rathaus, aber von dort keine Aufzüge in die übrigen Stockwerke. Roth fordert, dass zumindest Internetseiten mit sozialen und Bildungsthemen in Einfacher Sprache sein sollen.

Quellen zur Meldung: Text von Uwe Roth 20.9.2020; Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

>>>  Artikel von Uwe Roth