Was hab‘ ich? Befunde in verständlicher Sprache

Medizinische Befunde verstehen: „Was hab‘ ich?“. Beitrag der Stiftung für Konsumentenschutz 14.12.2020 [Info]

Die Organisation „Was hab‘ ich?“ übersetzt medizinische Befunde in einfach verständliche Sprache. Patienten können ihre Befunde an die Organisation senden. Der Service ist anonym und kostenlos. Die eingeschickten Dokumente werden weder interpretiert noch kommentiert. Fragen zum Befund müssen die Patienten mit ihrem behandelnden Arzt besprechen. Das „Was hab‘ ich?“-Team besteht aus Ärzten und ehrenamtlichen Medizinstudenten. Der Hauptsitz dieser gemeinnützigen GmbH ist in Dresden [washabich.de]. Das Team bietet seinen Service auch für Patienten in der Schweiz an [washabich.ch].

Quellen zur Meldung: Info von Stiftung für Konsumentenschutz auf Twitter 14.12.2020 und auf Webseite (Abruf 11.1.2021); Bild von Mohamed Hassan auf Pixabay

>>> Medizinische Befunde verstehen: „Was hab‘ ich?“

Sportbund startet Online-Seminar zu Einfacher und Leichter Sprache

Online-Seminar: Einfache Sprache – Leichte Sprache. Veranstalter: Hamburger Sportbund. Dozentin: Susanne Zornow. Zeit: 3. und 10. Februar 2021. Anmeldeschluss: 25.1.2021. Kontakt: Mirja Gooßen [Info]

Der Hamburger Sportbund startet mit dem Online-Seminar „Einfache Sprache – Leichte Sprache“ ins neue Jahr. Im Workshop erhalten Sie einen Überblick über die beiden Textformen, über deren Zielgruppen und Einsatzgebiete. An Textbeispielen lernen Sie die praktische Umsetzung der Einfachen und Leichten Sprache kennen. In der Diskussion können Sie Fragen und Ideen aus Ihrem Bereich einbringen. Die Dozentin des Seminars ist Susanne Zornow vom Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe Hamburg.

Das Seminar findet am 03. und 10. Februar 2021 jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr statt. Alle Interessenten können mitmachen! Anmeldeschluss ist der 25.01.2021. Die Gebühren betragen je nach Mitgliedschaft zwischen 20 und 40 Euro. Ansprechpartnerin ist Mirja Gooßen (Tel.: 040/419 08-226; E-Mail: m.goossen@hamburger-sportbund.de).

Quellen zur Meldung: Info vom Hamburger Sportbund auf Twitter 4.1.2021 und auf Website: Seminar (Abruf 8.1.2021); Bild von Wokandapix auf Pixabay

>>> Einladung zum Online-Seminar Einfache und Leichte Sprache

Corona einfach erklärt

Corona einfach erklärt: Wo gibt es Informationen über Corona in Einfacher Sprache? Blogbeitrag von Sabine Manning. Multisprech 6.1.2021 [Beitrag]

Corona ist derzeit das Schlüsselwort. Alle Menschen müssen sich darüber informieren können, auch diejenigen mit den geringsten Lesefähigkeiten. Deshalb sind Informationen in Leichter Sprache sehr wichtig. Das Portal Corona Leichte Sprache ist hierfür beispielgebend. Zugleich ist Corona ein kompliziertes Thema. Insofern eignet sich die flexiblere Einfache Sprache, Corona für viele Menschen verständlich zu machen.
Informationen zu Corona in Einfacher Sprache sind weit verstreut und nicht sehr zahlreich, aber vielfältig: auf Portalen, als Videos und in Nachrichten. Dazu gibt es jetzt auf Multisprech eine Übersicht: Corona einfach erklärt. Ausgewählte Informationen aus dieser Übersicht sind auf der Infoportal-Seite Gesundes Leben zugänglich.

Quellen zur Meldung: Text von Sabine Manning (siehe Blogbeitrag); Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

>>> Blogbeitrag „Corona einfach erklärt“
>>> Corona auf Infoportal-Seite „Gesundes Leben“

Sketchnotes und Leichte Bilder – Workshops für alle

„Sketchnotes: Mit visuellen Notizen Wissen besser verankern und weitergeben“ 12./13. Oktober 2021 [Info]; „Leichte Bilder für alle“ 8./9. November 2021 [Info]. Workshops der Volkshochschule Leipzig. Dozentin: Simone Fass [Kontakt]

Simone Fass ist Visuelle Übersetzerin und Dozentin an der Volkshochschule Leipzig. Sie bietet einen Workshop zu Sketchnotes an.
Sketchnotes (visuelle Notizen) ermöglichen es, besser Dinge im Kopf zu verankern, aber auch besser nach außen zu kommunizieren. Sketchnotes und Leichte Bilder – Workshops für alle weiterlesen

Publikumspreis für „Die Kunst der Einfachheit“

Die Kunst der Einfachheit: Der Publikumspreis. Beitrag von Marie auf „Blog: Einfach Lesen“. Lebenshilfe Berlin 4.1.2021 [Info]

Seit Herbst 2020 läuft der 7. Literaturwettbewerb der Lebenshilfe Berlin „Die Kunst der Einfachheit“. Jetzt beginnt die heiße Phase: Ab 4. Januar 2021 wird der „Blog: Einfach Lesen“ die Texte veröffentlichen, die die 1. Jury ausgewählt hat. Jeweils dienstags und donnerstags bis zum 9. Februar 2021 können alle mit abstimmen. Welcher Text gefällt Euch besonders? Der Text mit den meisten Stimmen bekommt den Publikumspreis. Das Motto im 7. Literaturwettbewerb ist: Mutig sein. Stark sein. Gefragt sind Geschichten, Gedichte oder Comics in einer einfachen, aber erwachsenengerechten Sprache.

Quellen zur Meldung: Nachricht von Lebenshilfe Berlin auf Facebook (4.1.2021), Blogbeitrag von Marie (Abruf 4.1.2021) und Meldung auf Infoportal zum 7. Literaturwettbewerb: Die Kunst der Einfachheit ; Bild von planet_fox auf Pixabay

>>> Publikumspreis für „Die Kunst der Einfachheit“

Zerrissen zwischen den Welten: in Einfacher Sprache

Zerrissen zwischen den Welten: Ellbogen. Buch von Fatma Eydemir in Einfacher Sprache. Spaß am Lesen Verlag 2020 [Info]

Die junge Autorin Fatma Eydemir hat ein brisantes Thema aufgegriffen: die Konflikte vieler junger Menschen mit ausländischer Herkunft. Ihr Roman „Ellbogen“ liegt jetzt als Kurzfassung in Einfacher Sprache vor. Er handelt von der 18jährigen Hazal und ihren Freundinnen mit türkischen Wurzeln. Sie sind zerrissen zwischen der traditionellen Welt ihrer Eltern und der Fremdenfeindlichkeit in ihrem deutschen Umfeld. Sie fühlen sich weder in Berlin noch in ihren Familien zu Hause. Die Mädchen jobben und hängen herum. Sie wissen nicht, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Quellen zur Meldung: Info vom Spaß am Lesen Verlag: Newsletter (17.12.2020), Webseite und Pressemitteilung (Abruf 2.1.2021); Bild von Candid_Shots auf Pixabay

>>> Info zum Buch „Ellbogen“

Initiative für verständnisorientierte Sprache

Bremer Agentur wirbt für neue Sprachform: Endlich verstehen, was da steht. Artikel von Marie Gogoll in taz 15.12.2020 [Artikel]

Marie Gogoll stellt in ihrem Artikel die Bremer selbstverständlich GmbH vor. Die Agentur ist aus dem Martinsclub Bremen hervorgegangen. Sie will für barrierefreie Kommunikation sorgen. Aus ihrer Erfahrung ist die Leichte Sprache für viele Menschen mit Behinderungen zu leicht. Zugleich fällt 6 Millionen Erwachsenen in Deutschland das Lesen schwer. So ist die Idee für eine neue Sprachform entstanden, die alle verstehen und alle gern lesen. Dafür hat der Martinsclub gemeinsam mit dem Sprachwissenschaftler Alexander Lasch geforscht und die Sprachform „Verso“ (verständnisorientierte Kommunikation) entwickelt. Diese einfache Sprache will die Bremer selbstverständlich GmbH – gemeinsam mit der Verso Dresden gGmbH – verbreiten.

Mehr zum Projekt VERSO ist hier zu erfahren. Das Infoportal hat auch die Webseite der Bremer Agentur und die VERSO-Übersetzung der Corona-Regeln in Sachsen vorgestellt.

Quellen zur Meldung: Info von selbstverständlich GmbH auf Twitter (22.12.2020) und Artikel von Marie Gogoll (Abruf 29.12.2020); Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

>>> Bremer Agentur wirbt für neue Sprachform

Infos zur Gesundheit sollen alle verstehen

Einfache und Leichte Sprache sind im Gesundheitsbereich besonders wichtig. Blogartikel von Andrea Halbritter auf Côté Langues 28.12.2020 [Artikel]

In ihrem Artikel lässt Andrea Halbritter Mitarbeiter von Behinderteneinrichtungen und Ärzte zu Wort kommen und zeigt: Von leicht verständlichen Texten im Bereich der Gesundheit profitieren nicht nur die Menschen, denen Standarddeutsch zu schwer ist. Außerdem listet sie auf, welche Infos unbedingt in Leichte und Einfache Sprache übersetzt werden sollten.

Quellen zur Meldung: Text von Andrea Halbritter (29.12.2020); Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

>>> Artikel zu Einfacher und Leichter Sprache im Gesundheitsbereich

Wo gibt’s verständliche Texte über Klimawandel?

So kann man es auch sagen: „Viele Menschen sterben an den Folgen vom Klima-Wandel“. Artikel von Carel Mohn auf klimafakten.de 1.12.2020 [Artikel]

In ihrem Artikel erklärt Carel Mohn, wie wichtig leicht verständliche Informationen zum Klima sind. Vielen Menschen ist der Zugang zu Klimawissen versperrt ist, weil sie Texte über den Klimawandel nicht verstehen können. Darunter sind Autofahrer, Eigenheimbesitzerinnen oder Supermarktkunden, die täglich klimarelevante Entscheidungen treffen. Doch die meisten Behörden in deutschsprachigen Ländern bieten keine leicht verständlichen Informationen über Klimapolitik oder Klimaschutz.
Zu den Ausnahmen gehört klimaaktiv.at: die Initiative des Bundesministeriums für Klimaschutz in Österreich. Hier gibt es eine Webseite mit Informationen in einfacher Sprache. Und die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland (bpb) plant ein Heft zum Klima in der Reihe einfach Politik. Darüber hinaus berichten leicht verständliche Nachrichtenformate über Klimathemen: Nachrichtenleicht im Deutschlandfunk und die ORF-Nachrichten in Einfacher Sprache. Auch der Spaß am Lesen Verlag hat Lektüre zum Klimawandel herausgebracht.

Quellen zur Meldung: Artikel und Info von klimafakten.de auf Twitter 18.12.2020  (Abruf jeweils 22.12.2020); Bild von Tumisu auf Pixabay (Ausschnitt)

Ebenfalls auf dem Infoportal: Klima in Wortwolken – Wie verständlich sind Aufrufe und Nachrichten zu Klimaaktionen? Beitrag von Sabine Manning auf Multisprech 22.01.2020 [Meldung]

>>> Artikel zu Texten über Klimawandel

Fake-Firmen einfach erkennbar

Internet: Wie man Fake-Firmen erkennt. Artikel der Inklusiven Lehrredaktion in Einfacher Sprache auf news ORF.at 15.12.2020 [Artikel]

Fake-Firmen im Internet bieten ihre Ware sehr gut an. Wichtig ist, dass man einer Werbung nicht gleich vertraut und die Webseiten genau prüft. Dabei hilft die Internet-Seite „Watchlist Internet“. Viele Fragen sind zu beachten: Was schreiben andere über die Firma? Welche informationen stehen im Impressum der Firma? Wie ist die Bezahlung geregelt? Tipps dazu stehen in dem genannten Artikel des Österreichischen Rundfunks (ORF). Die Inklusive Lehrredaktion hat ihn geschrieben. Sie erstellt täglich Nachrichtentexte für den ORF in Einfacher Sprache. Die Inklusive Lehrredaktion ist ein Projekt von Jugend am Werk, gefördert vom Fonds Soziales Wien.

Quellen zur Meldung: Artikel, Info von Inklusive Lehrredaktion auf Facebook 15.12.2020, ORF-Nachricht zu Einfacher Sprache (Abruf jeweils 22.12.2020); Bild von Birgit Böllinger auf Pixabay

>>> Artikel zu Fake-Firmen