Bisher meinten viele, dass nur die Leichte Sprache geregelt sei, aber die Einfache Sprache keine festen Regeln habe (vgl. Blog von Uwe Roth).
Jetzt gibt es für die Einfache Sprache klare Vorgaben. Das Deutsche Institut für Normung hat am 26. April 2024 die erste DIN-Norm für Einfache Sprache veröffentlicht: Die Einfache Sprache ist jetzt geregelt weiterlesen
Die DIN ISO 24495-1 und die DIN 8581 geben der Einfachen Sprache das Potenzial, zur neuen Standard-Sprache zu werden. Die Behauptung ist eine Provokation zumindest für diejenigen, die anspruchsvolles Deutsch schon länger in Gefahr sehen. Unser DIN-Experte Uwe Roth sieht das nicht so. Prägnant geschriebene Texte lägen voll im Trend, sagt er. Die Normen seien Basis einer modernen Kommunikation. Zum Blogbeitrag. Können Normen Einfache Sprache zur neuen Standard-Sprache machen? weiterlesen
Neu verfügbar sind spezielle KI-Tools für Einfache Sprache, die auf dem Programm GPT-4 basieren. Sie sind für Nutzer gedacht, die in ihrem Praxisfeld verständlich kommunizieren wollen, aber keine Sprachprofis sind.
Plainist von Wortliga entwickelt worden. Das KI-Tool soll vor allem Unternehmen und Mitarbeitern helfen, einfach und effizient zu kommunizieren. Es macht Texte von Behörden, Banken und Versicherungen leichter verständlich. GPT-Bots sind Anwendungen, die man auf der Plattform ChatGPT selbst bauen kann. Als Beispiel testen wir den GPT-Bot Klar und verständlich. Er soll Organisationen helfen, verständliche Texte für Menschen mit unterschiedlicher Bildung zu erzeugen.
Was können diese speziellen Tools leisten? Welche Qualität erreichen sie in Einfacher Sprache? Dazu hat Sabine Manning die beiden Tools detailliert getestet.
Demnächst ist das Regelwerk für eine DIN 8581-1 Einfache Sprache bereit zur Veröffentlichung. Es dürfte aber ein langer Weg werden, bis diejenigen diese Norm als Standard akzeptieren, die Interesse an verständlichen Texten haben. Das gilt vor allem für die Anbieterseite: In deren Werbung mischen sich oftmals Mythen und Fakten. Das gilt auch für die Leichte Sprache. Mancher Mythos hat sich über die Jahre zu einem Narrativ entwickelt. Wie zum Beispiel, Leichte Sprache unterliegt einem festen Regelwerk, die Einfache Sprache dagegen nicht.
Uwe Roth klärt im ersten Teil seines Blogs über einige „Missverständnisse“ auf. Zum Blog-Beitrag
03.03.2024 Uwe Roth DIN-Mitglied in den Gremien Leichte und Einfache Sprache
SUMM AI kann nicht nur in Leichte Sprache übersetzen. Es ist das erste KI-Tool, das auch Übersetzungen direkt in die Einfache Sprache anbietet. Kann es sich darin mit ChatGPT messen?
Dazu hat Sabine Manning SUMM AI getestet und die Leistungen mit ChatGPT verglichen. Welche Qualität erreichen die Übersetzungen von SUMM AI in Einfacher Sprache?
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bringt ein neues Heft zur Europawahl 2024 heraus: Europa wählt. Das Heft zur Europawahl 2024. Es erscheint in der Reihe einfach POLITIK. In diesem Heft wird die Europawahl in einfacher Sprache erklärt. Die Autorin des Heftes ist Dorothee Meyer. Hier sind die Informationen zum Heft:
Google hat den Chatbot Bard (später umbenannt in Gemini) herausgebracht: Kann er sich mit ChatGPT messen? Uns interessiert vor allem, ob Bard genauso wie ChatGPT (Version GPT-4) in Einfache Sprache übersetzen kann. Dazu hat Sabine Manning beide KI-Programme getestet: Was leisten Bard und GPT-4 als Tools für Einfache Sprache? In der vergleichenden Untersuchung geht sie neue Wege, um die Qualität von Texten in Einfacher Sprache zu bewerten:
Expert*innen arbeiten seit mehreren Jahren an DIN-Regelwerken für die Leichte und Einfache Sprache. Sie haben die Aufgabe, die zahlreichen nicht autorisierten Regelwerke in jeweils einer eigenen Norm zu vereinen. Ob die DIN-Werke akzeptiert werden, daran kann man zweifeln. Uwe Roth beleuchtet das in seinem jüngsten Blog „Leichte und Einfache Sprache: Wer will die DIN tatsächlich?“
ChatGPT kann gut erklären, warum Einfache Sprache im Journalismus gut für die Demokratie ist. Die Aufgabe (der Prompt) an die Künstliche Intelligenz (KI) war schnell gestellt: Schreibe ein Essay zum Thema. ChatGPT hat umgehend einen überzeugenden Text geliefert.
Chefredakteur*innen bleibt nach der Lektüre dieses KI-Textes keine andere Wahl, als ihre Redaktionen anzuweisen, künftig nur noch in Einfacher Sprache zu schreiben.
Aber leider war der nicht ganz in Einfacher Sprache. Der Lernprozess ist nicht zu Ende. Zum Blog von Uwe Roth (externer Link)