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Die Reihe einfach POLITIK von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erscheint seit mehr als zehn Jahren. Sie gehört zu den damaligen Pionieren der Einfachen Sprache, ähnlich wie nachrichtenleicht: als Angebote für ungeübte Leser und Leserinnen, Deutschlernende und Menschen mit sprachlichen Defiziten und Lernschwierigkeiten. Diese Angebote haben Einfache Sprache als Kontinuum zwischen Leichter Sprache (für Menschen mit Lernbehinderung) und Standardsprache betrachtet.
Inzwischen hat sich die Einfache Sprache (Plain Language) international entfaltet. Sie basiert nun auf Normen und ist zu einem Sprachangebot für ein breites Publikum geworden. Nicht mehr länger Kontinuum zwischen Leichter Sprache und Standardsprache, ist sie heute eine eigenständige verständliche Form der Standardsprache.
Was bedeutet dieser Wandel für einfach POLITIK? Dieser Frage geht ein neuer Beitrag von Sabine Manning auf Multisprech nach:
„einfach POLITIK“ neu betrachtet
Der Beitrag untersucht folgende Aspekte:
- Wie unterscheiden sich Texte in Einfacher und in Leichter Sprache?
- Wieweit spiegeln die Texte von einfach POLITIK das Kontinuum zwischen Leichter und Einfacher Sprache wider?
- Wie verständlich sind Texte von einfach POLITIK verglichen mit dem übrigen Angebot der bpb?
- Wie hat sich das Zielpublikum von einfach POLITIK entwickelt?
- Wie könnte Einfache Sprache das Angebot der bpb bereichern?
Abschließend regt der Beitrag mit Vorschlägen zur Diskussion an.
27.8.2026
Hinweis:
Der Beitrag ist eine überarbeitete Fassung des Vortrags, den Sabine Manning auf dem Fachtag der bpb „einfach POLITIK reloaded“ am 13.8.2026 gehalten hat. Moderiert wurde der Fachtag von Prof. Dr. Dorothee Meyer (Hochschule Hannover) und Wolfram Hilpert (bpb).
Bildnachweis:
Kopie mit freundlicher Genehmigung von Wolfram Hilpert, Redakteur Referat 54 Didaktik und Inklusion, Bundeszentrale für politische Bildung (17.8.2026)

Ein Gedanke zu “„einfach POLITIK“ kann noch mehr Menschen erreichen”