Behördensprache soll verständlicher werden

Mehr Bußgelder dank einfacher Sprache. Behördensprache soll verständlicher werden. Beitrag von Christoph Brunner im SRF 15.03.2021 [Audio] [Beitrag]

15 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz verfügen nur über geringe Lesefähigkeiten. Sie können beispielsweise Behördenbriefe und Bescheide nicht richtig verstehen. Deshalb bieten immer mehr öffentliche Verwaltungen ihre Informationen in einfacher Sprache an. Das kann sogar finanziell attraktiv sein, wie ein aktuelles Beispiel aus dem Kanton Zürich zeigt. Behördensprache soll verständlicher werden weiterlesen

Europa strebt klare Sprache an

Europa strebt klare Sprache an. Blogbeitrag von Sabine Manning auf Multisprech 20.1.2021 [Beitrag]

Besonders in englischsprachigen Ländern ist die Bewegung für Plain Language verbreitet. Sie knüpft an Regelungen für eine verständliche Amtssprache in den USA an. Doch auch die Europäische Union strebt danach, bürgernah und verständlich zu kommunizieren. Der Schlüsselbegriff hierfür ist Clear Language. Was kennzeichnet sie, insbesondere verglichen mit Plain Language?
Aus dem Vergleich geht hervor, dass Clear Language und Plain Language ebenbürtige internationale Sprachformen sind: sie haben ähnliche inhaltliche Ziele und sind beide in großen Sprachräumen amtlich anerkannt. Für europäische Länder hat Clear Language den Vorteil, dass nutzerfreundliche Handbücher in allen Amtssprachen vorliegen. Auf Deutsch heißt das Handbuch Klar und deutlich schreiben.
Wir sollten Clear Language stärker in die Diskussion um Einfache Sprache einbringen. Als Anregung hierfür verweisen wir auf den Experten-Roundtable: Einfache Sprache in Europa von simpletext (25.1.2021 Online).

Quellen zur Meldung: Text von Sabine Manning (20.1.2021); Bild von photosforyou auf Pixabay

>>> Blogbeitrag „Europa strebt klare Sprache an“
>>> Experten-Roundtable: Einfache Sprache in Europa