Was können GPTs für Einfache Sprache leisten?

Ein Baum in einer hell leuchtenden Landschaft: ein Symbol für Klarheit

GPTs sind Versionen von ChatGPT, die man für bestimmte Aufgaben einrichten kann. Diese Tools haben neue Möglichkeiten für die Arbeit mit Einfacher Sprache eröffnet: Sie können erste Entwürfe erstellen, schwierige Inhalte strukturieren, Fachbegriffe erklären oder auf sprachliche Verständlichkeitsprobleme hinweisen.

Zugleich entstehen aber auch Risiken: Ein Text kann verständlicher klingen, ohne dass seine Bedeutung vollständig erhalten bleibt. Vereinfachungen und Zusammenfassungen können zu Auslassungen, Bedeutungsverschiebungen oder Übergeneralisierungen führen.

Unter diesen Aspekten hat Kurt Bergler von der Universität Wien die GPTs von multisprech.org analysiert. Sie lassen sich drei Bereichen zuordnen: „Klar & Verständlich“ und „Bürgernah“ vereinfachen und überarbeiten Texte, „Fachwissen kurz & klar“ und „Wiki-Bot“ strukturieren und erklären Wissen, während „KlarCheck-Direkt“, „KlarCheck-Index“ und „KlarCheck-Light“ ausgewählte Merkmale verständlicher Texte prüfen. 

Im Mittelpunkt stehen drei Fragen:

  • Bleibt bei der Vereinfachung die Bedeutung erhalten?
  • Wie transparent sind Auswahl und Bewertung der Inhalte?
  • Was können automatische Prüftools tatsächlich über Verständlichkeit aussagen?

Besonders anschaulich ist ein Vergleich der beiden GPTs „Klar & Verständlich“ und „Bürgernah“: Wieweit gelingt es ihnen, einen typischen Amtstext in Einfache Sprache zu übertragen?

Hier geht es zum Blogbeitrag von Kurt Bergler:

Einfacher mit KI – aber auch richtig?
https://multisprech.org/2026/09/22/einfacher-mit-ki-aber-auch-richtig/



Sabine Manning

22.9.2026

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