Fantasie-Wörter sind Gift für die Verständlichkeit

Nur allgemein bekannte Wörter zu verwenden, das gehört zum Grundverständnis der Einfachen Sprache. Die Regeln dazu stehen in der DIN 8581-1. Influencer, PR- und Werbe-Fachleute machen exakt das Gegenteil: Sie erfinden Begriffe. So wie diese ihnen in den Kopf kommen. Also reine Fantasie. Uwe Roth vom Portaleinfach-Team erklärt in seinem neuesten Blog, was es mit dem Phänomen Kofferwörtern auf sich hat.

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Wie verständlich muss Einfache Sprache erklärt werden?

Theorie und Praxis: Wer über Einfache Sprache spricht/schreibt, sollte sie in der Praxis beherrschen. Wer einen Fach-/Erklär-Text schreibt, sollte dies mit Regeln der Einfachen Sprache nach DIN 8581-1 tun. Unser Portalmitglied Uwe Roth weiß, dass er mit solchen Forderungen provoziert. Aber wer von anderen Verständlichkeit fordert, sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Das beweist Respekt vor den Lesenden. Zwischen theoretischem Anspruch und praktischer Kompetenz besteht ein himmelweiter Unterschied. Um diesen auszugleichen, muss man Schreiben in Einfacher Sprache trainieren. Zum neuesten Blog von Uwe Roth.

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Einfache Sprache braucht Förderung: ideell und finanziell

Es ist wie beim Has- und Igel-Spiel: Kaum ist ein Einfache-Sprache-Projekt am Start, ist die Leichte Sprache mit ihrem Projekt schon am Ziel. Grund: Leichte Sprache wird von unterschiedlichen Seiten finanziell gefördert.

Vor allem der Staat gibt für die Leichte Sprache Geld aus. Aber auch Universitäten tun es. Das beschleunigt die Sache.

Einfache Sprache geht hingegen leer aus. Die Suche nach privaten Sponsoren und Auftraggebern gestaltet sich in der Regel schwierig.

Das muss sich ändern, sagt Uwe Roth in seinem neuesten Blog auf seiner Seite leichtgesagt eu. Einfache Sprache hat sich in der Praxis längst bewährt. Nur wissen das viel zu wenige (die Zuschüsse geben könnten).

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Man schafft mit Einfacher Sprache auch das Lieferketten-Gesetz

Das Lieferketten-Gesetz heißt im Original des deutschen Gesetzgebers „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“. Die Urheber können begründen, warum es so monströs heißen muss. Tatsächlich spielt der Begriff Kritikern des Gesetzes in die Hände, die es als Bürokratie-Monster verunglimpfen. Der DGB hat eine Broschüre in Einfacher Sprache (ohne dies so zu bezeichnen) veröffentlicht. Die zeigt nun, dass die Kontrolle der Lieferketten im Interesse der Beschäftigten ist – weltweit. Unser Team-Mitglied Uwe Roth war an der Redaktion beteiligt.

Lieferketten-Gesetz kurz erklärt

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Juristen-Deutsch in Einfacher Sprache möglich – sagt DIN ISO

Ein internationales Team aus Fachleuten hat den Bereich für die Anwendung der ISO 24495 Plain Language/Einfache Sprache um die juristische Kommunikation erweitert.

Nun liegt mit der DIN ISO 24495-2 die deutsche Fassung vor.

Das Totschlag-Argument, Einfache Sprache könne nicht rechtssicher sein, hat seine Wirkung verloren. Nun müssen Kanzleien, Gutachter, Staatsanwaltschaften, Gerichte und die öffentliche Verwaltung von der Wirksamkeit überzeugt werden. Sicher Schwerstarbeit.

Unser Team-Mitglied Uwe Roth hat in der Schlussredaktion der deutschen Norm mitgearbeitet. Hier sein Blog.

12.01.2026

Uwe Roth

Studie behandelt Einfache Sprache und ignoriert Normen

Wissenschaftliche Arbeit soll beim Schreiben journalistischer Texte helfen

Einfache Sprache ist im Journalismus eine gute Option. Die Uni Eichstätt-Ingolstadt kommt in einer neuen Studie zu diesem Ergebnis. Doch am Ende verfehlen die Forschenden ihr Ziel, weil sie die bestehenden Normen (feststehende Regeln) komplett ausblenden. Die Abgrenzung zur Leichten Sprache bleibt auch aus diesem Grund unscharf. Damit ist die Publikation der Otto Brenner Stiftung für schreibende Menschen im Journalismus wenig hilfreich. Ich bin seit über 40 Jahren Journalist und habe an den Normen mitgearbeitet. Meine Kritik an der Studie finden Sie hier.

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Einfache Sprache inklusiver als die Leichte Sprache

Die DIN SPEC 33429 Leichte Sprache ist nach Überzeugung von Uwe Roth gescheitert. Der Norm-Entwurf sei zu schwammig geraten, um eine Hilfe beim Erstellen von Texten für die Zielgruppe Menschen mit Lernschwierigkeiten zu sein.
Der Journalist hat in den DIN-Gremien von Beginn an mitgearbeitet. Er zieht den Schluss, dass die DIN 8581-1 Einfache Sprache mehr zur Inklusion beitragen könne als die neuen DIN-Regeln der Leichten Sprache. Zum Blog „Warum DIN SPEC Leichte Sprache gescheitert ist“.

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Einfache Sprache nimmt der Wissenschaft nichts weg

Wer hat sich nicht schon durch ein wissenschaftliches Buch gequält und ergeben geglaubt, dass das so sein muss?
Uwe Roth stellt in seinem Blog-Beitrag die Forderung auf, dass Einfache Sprache ein Auftrag für Lehrende an Hochschulen und Universität ist. Sein muss. Sie haben eine Bringschuld. Studierende sind auf verständliche Literatur heute mehr denn je angewiesen. Vielen fehlt schlicht die Routine, ein Wissenschaftsbuch vollständig zu lesen – sagen Professor*innen nicht nur in Deutschland.

Zum Blogbeitrag

Einfache Sprache ist nichts Kompliziertes

Mit Profis aus der Kommunikation über Einfache Sprache zu sprechen, ist eine Herausforderung. Sie finden Einfache Sprach im Prinzip gut. Sie fürchten aber, dass ich ihre gewohnte Art zu texten, völlig umkrempeln möchte. In meinen Workshops vermittele ich, dass Einfache Sprache zwar Veränderungen verlangt, aber keine Schreib-Revolutionen ist. Einfache Sprache ist Standard-Sprache. Worauf es im Wesentlichen ankommt, erläutert Uwe Roth in seinem neuesten Blog. Einfache Sprache ist nichts Kompliziertes weiterlesen

Einfache Sprache fürs Gesetz zur Stärkung der Barriere-Freiheit

Das Gesetz treibt die Unternehmen um. Der Grund ist nicht, dass sie sich gegen Vorgaben wehren, ihre Informationen für Menschen mit Behinderung besser zugänglich zu machen. Doch das Gesetz zur Stärkung der Barriere-Freiheit (BFSG) ist insgesamt schwammig formuliert und bezogen auf die Sprachform nicht aussagekräftig. Uwe Roth plädiert in seinem Blog für die Einfache Sprache (nicht Leichte Sprache), um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.

29.07.24
Uwe Roth