Studie behandelt Einfache Sprache und ignoriert Normen

Wissenschaftliche Arbeit soll beim Schreiben journalistischer Texte helfen

Einfache Sprache ist im Journalismus eine gute Option. Die Uni Eichstätt-Ingolstadt kommt in einer neuen Studie zu diesem Ergebnis. Doch am Ende verfehlen die Forschenden ihr Ziel, weil sie die bestehenden Normen (feststehende Regeln) komplett ausblenden. Die Abgrenzung zur Leichten Sprache bleibt auch aus diesem Grund unscharf. Damit ist die Publikation der Otto Brenner Stiftung für schreibende Menschen im Journalismus wenig hilfreich. Ich bin seit über 40 Jahren Journalist und habe an den Normen mitgearbeitet. Meine Kritik an der Studie finden Sie hier.

24.09.2025

Uwe Roth

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Uwe Roth ist Journalist, Dozent für barrierefreie Kommunikation und Texter für die Einfache Sprache. Er arbeitet beim Deutschen Institut für Normung (DIN) an Regelwerken für die Leichte und Einfache Sprache mit. Er ist zudem Mitglied in der Plain Language Association International. Uwe Roth hat Sozialwissenschaften studiert, in Brüssel als Korrespondent gearbeitet und war zehn Jahre Redakteur in einem großen Medienhaus in Stuttgart.

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